Eine nicht existente Subvention für ein nicht vorhandenes Problem
Um es klar und direkt zu sagen: Es gibt in den Niederlanden weder staatliche Subventionen noch Zuschüsse für Radon-Minderung in Wohnungen. Der einfache Grund dafür ist, dass Radongas (radongas) kein signifikantes öffentliches Gesundheitsrisiko oder ein weit verbreitetes Problem im niederländischen Wohnungsbestand darstellt. Während Radon in anderen Teilen der Welt mit unterschiedlichen geologischen Bedingungen ein ernstes Anliegen ist, bedeuten die Bodenbeschaffenheit und das Bauwesen in den Niederlanden, dass die Innenraum-Radonwerte naturgemäß sehr niedrig sind und selten Werte erreichen, die eine Intervention erfordern würden. Daher gibt es seitens der Regierung keine Richtlinien, Programme oder finanziellen Anreize im Zusammenhang mit Radonmessungen oder Radonminderung. Für einen Mieter ist dies eine Umweltangelegenheit, die er sicher von der Liste streichen kann.
Warum Radon kein niederländisches Anliegen ist
Das geringe Risiko von Radon in den Niederlanden resultiert aus einer Kombination von Faktoren. Geologie: Radon ist ein radioaktives Gas, das natürlicherweise beim Zerfall von Uran in Gesteinen und Böden freigesetzt wird. Die Böden in den Niederlanden, die überwiegend aus Ton, Torf und Sand aus Flussdeltas bestehen, weisen im Vergleich zu Regionen mit Granit oder Schiefergestein eine sehr geringe Konzentration uranhaltiger Mineralien auf. Bauvorschriften: Der niederländische Bouwbesluit (Bauordnung) verlangt seit Jahrzehnten bestimmte Belüftungsanforderungen für alle neuen Wohnhäuser. Moderne niederländische Häuser werden für Energieeffizienz luftdicht gebaut, aber dies geht immer mit mechanischen Belüftungssystemen einher, die einen konstanten Luftaustausch sicherstellen und so die Ansammlung von Luftschadstoffen verhindern, einschließlich der geringen Mengen an Radon, die vorhanden sein könnten. Diese Kombination aus günstiger Geologie und strengen Bauvorschriften bedeutet, dass spezifische Radon-Minderungsanlagen, wie sie in anderen Ländern üblich sind, hier völlig unnötig sind.
Was dies für Mieter bedeutet
Für einen Mieter, insbesondere einen, der aus einem Land kommt, in dem Radon bekanntlich ein Problem ist, ist dies gute Nachrichten. Sie müssen sich nicht darum kümmern, Ihre Mietwohnung auf Radon testen zu lassen oder Ihren Vermieter nach Abhilfemaßnahmen zu fragen. Vermieter haben keine Verpflichtungen in Bezug auf Radon, weil es nicht als Risiko anerkannt ist. Der Fokus auf die Innenraumluftqualität in den Niederlanden richtet sich überwiegend darauf, eine ordnungsgemäße Belüftung sicherzustellen, um Probleme zu verhindern, die deutlich häufiger und unmittelbarer auftreten, wie z. B. Schimmel (schimmel) verursacht durch Kondensation und Feuchtigkeit. Sicherzustellen, dass das Belüftungssystem Ihrer Wohnung sauber und korrekt funktioniert, ist eine weitaus relevantere und wichtigere Gesundheits- und Sicherheitsangelegenheit für einen niederländischen Mieter als das theoretische Risiko von Radon.